Die Netto-Rendite – so nimmt die Brokerwahl Einfluss


Wer investiert, möchte einen Gewinn erzielen. Selbst wer durch einen fremdfinanzierten Immobilienerwerb bei Vermietung zunächst Verluste erwirtschaftet, sieht doch den steuerlichen Vorteil, den er durch Verluste aus Vermietung und Verpachtung erzielt. Wer in Wertpapiere investiert, möchte keine Verluste, sondern eine möglichst hohe Rendite. Diese entsteht bei Anleihen durch die Zinszahlung, sofern keine Kursgewinne realisiert werden. Bei Aktien sind dies mögliche, wenn auch nicht garantierte Dividendenzahlungen, in erster Linie aber die Realisierung potenzieller Kursgewinne.

Steuern und Tradingkosten – die Renditekiller

Kein Anleger kann etwas an der in Deutschland gültigen Abgeltungssteuer ändern. Selbst wenn er es wollte, die Banken leisten hier den Finanzämtern Amtshilfe und führen die Steuer auf Gewinne und Ausschüttungen automatisch an die Behörden ab. Der Freistellungsauftrag lässt zwar bei Alleinstehenden die ersten 801 Euro, bei Verheirateten die ersten 1.602 Euro unbesteuert. Für aktive Trader, die mehr als einen Gewinn im Jahr erzielen, ist dies jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es gilt also, an anderen Punkten die Stellschrauben so zu drehen, dass eine größtmögliche Nettorendite erzielt wird. Diese Punkte können nur die mit dem Traden verbundenen Kosten sein. Es gilt also, einen Broker zu wählen, der analog zu den individuellen Handelsgewohnheiten das größtmögliche Potenzial an Einsparmöglichkeiten bietet. Die beste Voraussetzung dafür bietet ein Brokervergleich, beispielsweise www.aktiendepot.net.

Depotgebühren, Courtagen und Co.

Je nach Handelsgewohnheiten fallen für den einzelnen Anleger teilweise gemeinsame, teilweise unterschiedliche Kosten an. Der erste Blick sollte auf die Depotverwaltungsgebühr abzielen. Ein durchschnittlicher Anleger, der keine Echtzeitkurse benötigt, kann hier durchaus auf die Broker zurückgreifen, welche auf die Depotgebühr verzichten. Damit wäre der erste Schritt zur Steigerung der Nettorendite gemacht. In der nächsten Stufe kommt es darauf an, welche Courtagen berechnet werden. Immer mehr Anbieter rücken von der klassischen prozentual vom Ordervolumen abhängigen Transaktionsgebühr ab. Diese wurde durch eine feste Courtage, losgelöst von der Ordergröße ersetzt. So ist es beispielsweise möglich, bereits für 4,95 Euro im Xetra Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, losgelöst vom Ordervolumen. Unterschieden wird lediglich noch nach den Börsenplätzen. Dieses attraktive Modell bietet auch bei kleinen Orders deutlich günstigere Handelskonditionen, da die Prozent-Modelle eine Mindestcourtage vorsehen.
Daytrader, die darauf angewiesen sind, Echtzeitkurse nutzen zu können, werden abwägen, ob die Kosten für die Echtzeitkurse teurer sind oder bei einem anderen Anbieter die Depotverwaltungsgebühr, welche dann aber den kostenfreien Zugriff auf Echtzeitkurse ermöglicht. Ein weiterer Kostenpunkt stellt der außerbörsliche Handel dar. Bei einigen Brokern kostenpflichtig, bieten andere Aktionen mit courtagefreien Trades. Am Ende des Tages zählen die individuellen Anforderungen. Einsparpotenziale bestehen aber fast immer. Dies macht der Depotvergleich deutlich.