Trading software

Unter Trading software versteht man professionelle Handelssoftware, die manche Broker auch Privatkunden anbieten. Manchmal bekommt man diese Software als Standardumfang, so wie die Trader Workstation 4.0, aber oft wird man auch extra dafür zur Kasse gebeten. Erfahrene Trader werden nicht auf das richtige Handelsinterface verzichten wollen.


Funktionen einer Trading Software

Jede Software, die einem das Trading erleichtern soll, bietet verschiedene Grundfunktionen und Eigenschaften. Im Folgenden werden diese genauer erläutert.


Chartanalyse

Die Chartanalyse ist wohl das wichtigste Tool einer Trading App. Damit lassen sich Aktiencharts nach gewünschten Zeiträumen anzeigen und mit verschiedenen Signalen. Meistens kann man besondere Verläufe oder Unter- und Obergrenzen mit Hilfe von Linien kennzeichnen. Jegliche Indikatoren lassen sich auf Wunsch einblenden. Die besten Trading Softwares liefern das ganze dazu in Realtime. Das bedeutet, dass man sehr kurzfristige Bewegungen, die innerhalb der letzten Minuten passierten, kennzeichnen und analysieren kann. Die ist für aktive Daytrader unverzichtbar.


Realtime Push Kurse

Das Wichtigste für einen Daytrader sind aktuelle Kurse, und zwar auf die Sekunde genau. Daher sollte man darauf achten, dass die Trading Software vom Broker mit Realtime Push Kursen versorgt wird. Dies bedeutet, dass die Kurse jede Sekunde von der Software aktualisiert werden. Man kann sich vorher bei einem Broker Vergleich erkundigen, ob der jeweilige Onlinebroker für die Kursversorgung ein extra Abonnement verlangt und wie viel dies kostet.


Realtime Nachrichtenticker

Eine gute Trading Software bietet auch aktuelle Nachrichten in realtime an, so kann man als Trader direkt auf die Nachrichten reagieren. Die Software ermöglicht das Einblenden von adhoc Nachrichten zu der Aktie an, die man gerade beobachtet und handeln möchte. Meistens kann man dazu auch andere relevante News einblenden, wie wirtschaftliche Nachrichten über die Zentralbank.


Kompatibilität der Trading Software

Möchte man eine externe Software zum traden nutzen, also eine, die nicht vom Broker zur Verfügung gestellt wird, dann sollte man darauf achten, dass Broker und Software zusammenarbeiten können. Die Eingaben und Trades müssen zum Broker weitergeleitet werden, damit sie sekundenschnell ausgeführt werden können. Funktioniert das Zusammenspiel nur langsam oder gar nicht, bringt die beste Trading Software auch nichts. Man erkundigt sich am besten direkt beim Broker seiner Wahl, ob die Kompatibilität gewährleistet ist.